Hintergrund
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    Ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig – so müssen Wälder bewirtschaftet sein, wollen sie das PEFC-Siegel für nachhaltige Waldbewirtschaftung erhalten bzw. behalten. Anlässlich der Kontrolle des PEFC-Standards im Wald der Stadt Barntrup am 14.06.2017 vergewisserte sich Gutachter Christoph Riedesel von der Zertifizierungsstelle DIN CERTCO Gesellschaft für Konformitätsbewertung mbH zusammen mit Cajus Caesar (MdB, CDU), Frank Sundermann, Förster im Revier Barntrup, und Marcel Niemietz, Sachbearbeiter Wald der Stadt Barntrup, ob alle Regeln eingehalten wurden.

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    Der am heutigen Donnerstag vom Deutschen Bundestag beschlossene Finanzausgleich unter den Ländern wird künftig direkt im Rahmen der Umsatzsteuerverteilung erfolgen, wobei der Finanzkraft der Länder durch Zu- und Abschläge Rechnung getragen wird. Die zusätzliche finanzielle Beteiligung des Bundes summiert sich aus heutiger Sicht im Jahr 2020 auf insgesamt knapp 10 Mrd. Euro und wird in den Folgejahren weiter steigen. 



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    Vom 27. bis 30. Mai fand in Berlin wieder die Veranstaltung „Jugend und Parlament“ statt. Dieses Mal dabei: Der 18-Jährige Tim Matthies aus Lage. Neben ihm waren 314 weitere Jugendliche zwischen 17 und 20 Jahren eingeladen, in einem Planspiel den Weg der Gesetzgebung im Deutschen Bundestag zu simulieren. Neben vielen interessanten Diskussionen und Verhandlungen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Wahlkreisabgeordneten in ihren Berliner Büros zu besuchen. Der lippische CDU-Bundestagsabgeordnete Cajus Caesar ist überzeugter Unterstützer der Veranstaltung und erklärte dazu:



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    Am heutigen Mittwoch beriet der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages den Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Verbesserung des Hochwasserschutzes und zur Vereinfachung des Hochwasserschutzes (Hochwasserschutzgesetz II) abschließend.



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    Aus den Programmen der Städtebauförderung erhielten die Kommunen in Lippe im letzten Jahr rund 3,2 Mio. Euro vom Bund, um Ortszentren aufzuwerten, Spielplätze und Freiflächen zu gestalten sowie historische Gebäude zu sanieren. So wurden allein aus dem städtebaulichen Denkmalschutzprogramm mit rund 1,6 Mio. Euro Bad Salzuflen für seinen historischen Kurbereich sowie Lemgo mit 758.000 Euro und Detmold mit 585.000 Euro für den Erhalt ihrer historischen Bausubstanz in der Innenstadt gefördert.



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18.04.2017
Unbekannte Kunstschätze im Bundestag - 3. Teil
Das Jakob-Kaiser-Haus
Das Jakob-Kaiser-Haus ist das größte deutsche Parlamentsgebäude. Auch hier befinden sich viele Kunstwerke. Daher möchte ich für mein Projekt über Kunst im Bundestag diesmal einen kleinen Einblick in dieses imposante und unterschiedlich gestaltete Haus ermöglichen.

Rennachter
Als der Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin beschlossen war, wurde schnell klar, dass neben dem Parlament auch die Mitarbeiter der Abgeordneten neue Arbeitsräume in Berlin brauchten. Mit dem 2002 vollendeten Jakob-Kaiser-Haus entstand deshalb ein Gebäude, das Platz für 1.745 Büros, Stäbe und Sitzungsräume bietet und sich in die vorhandene Struktur früherer Straßenzüge integriert. Es besteht aus insgesamt acht Gebäuden und ist nach einem ehemaligen Zentrumspolitiker benannt. Durch die Anpassung an das Straßenbild, der Beauftragung unterschiedlicher Architekturbüros und der Einbindung von Altbauten, hebt sich das Jakob-Kaiser-Haus von seiner Gestaltung her augenfällig von den anderen Parlamentsgebäuden ab. Das Kunstkonzept ist sehr abwechslungsreich. So hängen im Haus 1 vier 17 Meter lange Rennachter Ruderboote in verschiedenen Farben (Abb.1). Diese Installation der Künstlerin Christiane Möbus symbolisiert das stetige Auf und Ab in der Politik und die unterschiedlichen politischen Konstellationen, die sich hierbei ergeben. Darüber hinaus gibt es in den Innenhöfen des Jakob-Kaiser-Hauses zahlreiche Kunstwerke zu bestaunen, wie bspw. die Gusseisenskulpturen von Antony Gormley, die den Betrachter an die körperlich-räumliche Beziehung zu seiner Umwelt erinnern sollen (Abb.2). Eine weitere Besonderheit bildet Astrid Kleins „Leviathan“. Auf Neonröhren, die in auf- und absteigender Linie einem Treppenverlauf zu folgen scheinen, sind Zitate des Staatstheoretikers Thomas Hobbes zu lesen. Hobbes beschäftigte sich bereits 1651 mit der Übertragung staatlicher Macht durch das Volk an einen Herrscher auf der Grundlage von Verträgen. Er gilt damit als Vordenker eines Gesellschaftsvertrages, wie ihn auch das Grundgesetz bildet. In dem Gebäude gibt es noch viele weitere Kunstwerke, man kann sie an den Wochenenden bei Führungen oder am Tag der Ein- und Ausblicke besichtigen.



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